... apropos Kälte

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... apropos Kälte

Beitrag  Thorvald am 08.01.15 6:04

Frauen frösteln fürchterlich - sagt die Volksweisheit und die Wissenschaft bestätigt: Stimmt! Frauen frieren wirklich schneller als Männer.


Letztere haben ein dickeres "Fell". Die weibliche Haut ist dünner und während bei Männern mehr Muskeln den Körper bei Tätigkeiten mitheizen, bibbern Frauen unter einem höheren Fettanteil. Fett isoliert zwar, erzeugt aber keine wohlige Wärme wie Muskeln. Der Körper hilft sich kurzfristig damit, dass er zittert - viele kleine Muskelbewegungen erzeugen durch diese Aktivität etwas Wärme.

Doch im Sommer kann so auch das Gegenteil beobachtet werden: Frauen genießen die Sonne in vollen Zügen und Männer sind deutlich rascher dabei zu transpirieren. Außerdem kann so bei Männern auch mal rascher die Leistungsfähigkeit nachlassen, während Frauen zwar kurzfristig nicht so viel, dafür aber länger leistungsfähig bleiben.

Was kann uns dieser Ausflug in die Physiologie erzählen? Frauen und Männer sind anders und empfinden auch anders. Beides hat Vor- und Nachteile. Das Team optimiert sich gegenseitig. Deshalb nicht in "schlechter" oder "besser-Kategorien" denken, sondern sich gegenseitig daran erfreuen und den jeweils anderen bewundern in seiner und ihrer Andersartigkeit.

Übrigens: Heftiger Dauerfrost in Händen und Füßen kann auch ein Zeichen für Durchblutungsstörungen oder Problemen mit der Schilddrüse sein.
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